Abweicheichungen zwischen Kassenschnitt (Clearing) und Gutschrift

      Abweicheichungen zwischen Kassenschnitt (Clearing) und Gutschrift

      Je nach Kreditinstitut kann es zu Abweichungen zwischen Kassenschnitt und Konto-Gutschrift kommen. Hier unterscheidend man zwischen Institutseigenen und Institutsfremden Zahlungen. Institutseigene werden meist gleich mit verbucht und taggleich (Wertstellung) gutgeschrieben. Institutsfremde hingegen werden getrennt verbucht und haben meist eine spätere Wertstellung.

      1. Alternative zur getrennten Verbuchung: Institutseigene und -fremde gleichzeitige verbuchen.
      Vorteil: weniger Buchungsposten; Nachteil: spätere Wertstellung

      Hierzu muss sich jedoch der Händler direkt an sein Kreditinstitut wenden

      2. Alternative: Zentralclearing mit Sammelgutschrift (Netzbetreiberabhängig und nur für PIN-Zahlung und mit tägl. Kassenschnitt möglich)
      Nicht nur deshalb!

      Eine andere Möglichkeit ist BSP., dass der Netzbetrieb, bei dem man einen Terminal Nutzungsvertrag abgeschlossen hat, keine eigene Kreditkartenakzeptanz anbietet.

      Die Umsätze sind dann in der Gesamtheit im Kassenschnitt aufgeführt, in der Gutschrift sind aber nur die EC/ELV Umsätze enthalten.

      Kreditkartenumsätze werden dann seperat überwiesen.
      Kreditkartenumsätze werden in der Regel generell getrennt von den ec/girocard-Zahlungen verbucht.

      Grund: Je nach Umsatzvolumen und Vertragssbedingungen behalten sich die Kreditkartengesellschaften (Acquirer) eine wöchentliche, 14-tägige oder monatliche Abrechnung vor.

      Darüber hinaus werden bei Kreditkartenumsätzen die Gebühren (Disagio) mit den Umsätze gleich verrechnet, so dass hier generell Differenzen zum Kassenschnitt entstehen würden!